Vor Beginn der jeweiligen Wettkämpfe bei den Olympischen Winterspielen in Vancouver müssen sich alle britischen Athleten einem Dopingtest unterziehen. Das gab die Nationale Anti-Doping-Agentur (UKAD) am Mittwoch bekannt.

"Wir müssen den Glauben an einen sauberen Sport stärken und alles dafür tun, dass Betrüger enttarnt werden", sagte UKAD-Präsident David Kenworthy.

Ziel sei es, bei der Dopingbekämpfung eine führende Rolle in der Welt einzunehmen, so der britische Sportminister Gerry Sutcliffe.

Die britischen Tests erinnern jedoch stark an Maßnahmen, wie sie einst in der DDR und der Sowjetunion Usus waren, um zu verhindern, dass die eigenen Athleten bei internationalen Großveranstaltungen positiv getestet werden können.

Am Dienstag hatte das Internationale Olympische Komitee (IOC) bekannt gegeben, dass bereits 420 Blut- oder Urinproben analysiert worden seien. Während der Spiele sollen jeden Tag zwischen 80 und 100 Proben hinzukommen.

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