Die Zukunft Olympias ist selbst bei einem einmaligen Ausfall der Spiele gesichert. Jacques Rogge, Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), erklärte vor dem Auftakt der 21. Winterspiele am Freitag in Vancouver, das IOC könne über eine Periode von vier Jahren von seinem Finanzpolster zehren.

Laut Rogge sind die Rücklagen auf mittlerweile 466 Millionen Dollar (340 Millionen Euro) gestiegen. Als Rogge 2001 sein Amt übernahm, hatte das IOC nur 76 Millionen Euro in Reserve.

Die Einnahmen des IOC werden für den Zeitraum 2009 bis 2012 voraussichtlich erstmals die Sechs-Milliarden-Dollar-Grenze (4,37 Milliarden Euro) übersteigen.

Im Fernsehbereich kassierte das IOC für Vancouver 820 Millionen Dollar vom amerikanischen Giganten NBC und 180 von der europäischen EBU (zusammen 675 Millionen Euro). Die neun Top-Sponsoren bringen 883 Millionen Dollar (644 Millionen Euro) in die Kasse.

Von seinem Gewinn lässt das IOC nur zehn Prozent in die Rücklagen fließen, den Rest erhalten internationale Verbände und Nationale Olympische Komitees, außerdem die Olympia-Gastgeber als Zuschuss zu ihren Spielen.

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