Der Bob- und Skeleton-Weltverband FIBT sieht keinerlei Anhaltspunkte für Manipulationen an deutschen Schlitten. "Alle Schlitten werden im Weltcup regelmäßig überprüft, dies wird auch vor dem Beginn der Wettbewerbe nochmals geschehen. Für alle Teilnehmer gelten einheitliche Regeln, der Stahl für alle Schlitten stammt aus derselben, von der FIBT zugelassenen Charge", sagte FIBT-Pressesprecher Don Krone.

Der kanadische Pilot Jeff Pain hatte mit Vorwürfen gegen das deutsche Lager für erheblichen Wirbel gesorgt. "Ich weiß, dass sie einen Magneten an ihren Schlitten haben. Ich weiß nicht, warum sie es machen, aber sie machen es. Und ich stelle die Frage, ob es legal ist oder nicht. So wie ich die Regeln gelesen habe, ist es nicht legal", sagte Pain.

Eine magnetische Komponente werde eingesetzt, um Schockwellen zu absorbieren und ruhiger fahren zu können. Der Bob- und Schlittenverband für Deutschland (BSD) hatte die Anschuldigungen von Anfang an als unbegründet zurückgewiesen. "Wir waren dadurch auch nicht verunsichert. Wir haben eine weiße Weste", sagte BSD-Sportdirektor Thomas Schwab am Donnerstag.

"Die deutschen Schlitten wurden am meisten getestet. Pain stellt mit seinen Aussagen die Kontrolleure infrage. Von der Material-Kommission wurde nie etwas beanstandet", sagte eine BSD-Sprecherin bereits zuvor. Don Krone erklärte, er habe in die Kontrolleure "volles Vertrauen".

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