Beim tödlichen Unfall des georgischen Rodlers Nodar Kumaritaschwili sind laut Georg Hackl "ganz viele unglückliche Umstände" zusammengekommen.

"Nach unserem Ermessen hätte das nicht passieren können", sagte der dreimalige Rodel-Olympiasieger dem "Berliner Tagesspiegel": "Wir gehen davon aus, dass die Sportler bei Stürzen in der Bahn bleiben."

Die enormen Geschwindigkeiten, die die Rodler und Bobfahrer auf der berüchtigten Bahn in Whistler erreichen, findet Hackl dagegen nicht so schlimm: "Ob er jetzt mit 154 oder 135 Stundenkilometern gegen diesen Pfeiler prallt, ist wurscht. Der ist mit 60 Stundenkilometern genauso tot."

Die Entscheidung, die Rodel-Wettkämpfe trotz der Tragödie fortzusetzen, findet Hackl "auf jeden Fall" in Ordnung.

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