Rund 200 vermummte Olympia-Gegner sind am Samstagmorgen randalierend durch Vancouver gezogen. Eine schwarz gekleidete Demonstrantengruppe besetzte eine wichtige Kreuzung der olympischen Transportroute, warf Schaufensterscheiben ein und riss öffentliche Briefkästen aus der Verankerung.

Mehrere Busse und PKW wurden beschädigt oder besprayt. Mehrere Dutzend Polizeikräfte, die einschreiten mussten, wurden mit Wurfgeschossen attackiert. Die Polizeipressestelle gab bekannt, dass sieben Personen festgenommen wurden.

Lokale Medien berichteten von mehreren Verletzten, die Polizei machte dazu keine Angaben. Die Sicherheitskräfte mussten sich mit Helmen schützen und ihre Schlagstöcke einsetzen, sie wurden beschimpft und bespuckt.

Einige der Vermummten wurden zu Boden gedrückt und in Handschellen abgeführt. Nach einiger Zeit bekam die Polizei die Lage in den Griff. Zivilisten wurden von den Sicherheitskräften aufgefordert, den Bereich weiträumig zu meiden.

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