Vermummte Randalierer haben den olympischen Frieden gestört und viele Menschen im Zentrum Vancouvers in Angst versetzt.

250 Anarchisten und militante Olympiagegner bildeten einen radikalen "schwarzen Block" und verwüsteten in der Innenstadt einen ganzen Straßenzug. Sieben Personen wurden festgenommen, mehrere erlitten laut Berichten lokaler Medien Verletzungen.

Unter dem Motto "Herzinfarkt 2010 - verstopft die Adern des Kapitalismus" besetzten die Demonstranten eine wichtige Kreuzung der olympischen Transportroute.

Sie warfen mit Steinen Schaufenster-Scheiben ein, demolierten Autos und verprügelten Passanten. Als die Polizei mit kugelsicheren Westen und Schlagstöcken eingriff, eskalierte die Lage.

Die Sicherheitskräfte wurden beschimpft und bespuckt, Flaschen und Steine flogen. Öffentliche Briefkästen und Zeitungsautomaten wurden aus der Verankerung gerissen, Busse besprayt.

Anschließend teilte sich der Block in mehrere große Gruppen und setzte den Marsch der Gewalt fort. Zwischendurch musste eine Brücke gesperrt werden.

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