Der Ski-Weltverband FIS hat bei den Olympischen Winterspielen die ersten beiden Sportler mit einer Schutzsperre belegt.

Wie die FIS am Sonntag mitteilte, wurden bei dem russischen Kombinierer Nijas Nabejew und Langläufer Kaspar Kokk aus Estland erhöhte Hämoglobinwerte festgestellt.

Beide Sportler wurden bis einschließlich 16. Februar von den Wettbewerben ausgeschlossen und müssen sich vor einem möglichen Start einem weiteren Bluttest unterziehen.

Die Schutzsperre dient offiziell der Gesundheit der Athleten. Nach Angaben der FIS wurden bisher 304 Dopingtests durchgeführt.

Am Freitag war bekannt geworden, dass die russische Eishockeyspielerin Swetlana Terentewa positiv auf ein Stimulans getestet worden war. Sie wurde allerdings lediglich verwarnt und darf an Olympia teilnehmen.

Bei der Stimulans handelt es sich um ein Nasenspray, das vor den Spielen eingenommen wurde. In der wettkampflosen Zeit steht es nicht auf der Dopingliste.

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