Vize-Weltmeisterin Natalie Geisenberger hat die Verlegung auf den Junioren-Start beim olympischen Rodel-Wettbewerb der Frauen kritisiert. "Es ist kein Start für Frauen, es ist ein Kinderstart", sagte die 22-Jährige aus Miesbach und fügte an: "Wir trainieren den gesamten Sommer und sind stark und schnell. Jetzt sind die schnellsten Starter langsam. Das ist nicht gut für uns. Das ist kein Spaß."

Um den schnellsten Eiskanal der Welt nach dem tödlichen Unfall des Georgiers Nodar Kumaritaschwili zu entschärfen, gehen die Damen bei ihren insgesamt vier Läufen im Whistler Sliding Centre vom Junioren-Start ins Rennen.

Auch Tatjana Hüfner zeigte sich wenig begeistert über die neue Situation. "Der Start ist ein Problem. Aber ich muss das Beste daraus machen", sagte Hüfner, die in den beiden abschließenden Trainingsläufen am Sonntag Bestzeit fuhr.

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