Die schwangere Snowboarderin Amelie Kober plant, ihre Karriere fortzusetzen. "Ich kann mir gut vorstellen, dass ich das Mutterdasein mit der Karriere vereinbaren kann", sagte die Olympiazweite von 2006 in Turin am Freitag im Deutschen Haus.

Am Nachmittag hatte sie nach ihrem achten Platz im olympischen Parallel-Riesenslalom mit der Nachricht überrascht, Mutter zu werden.

Sie habe "mit dem Snowboarden noch nicht abgeschlossen", sagte Kober. "Aber ich weiß nicht, ob ich den Zeitaufwand als Mutter vielleicht unterschätze."

Ein Risiko sei sie mit dem Start am Cypress Mountain nicht eingegangen. "Alles war mit unseren Teamärzten abgesprochen. Auch unser Trainer hat das unterstützt", sagte die 22-Jährige aus Fischbachau. Nach einem Sturz war sie in der Platzierungsrunde nicht mehr angetreten.

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