Italiens Außenminister Franco Frattini hat nach den schwachen Resultaten des italienischen Teams bei den Olympischen Winterspielen harsche Kritik an den Wintersportverbänden geäußert.

"Ich frage mich, wie man von den Athleten verlangen kann, dass sie sich auf wichtige Dinge konzentrieren und ihre Sorgen vergessen sollen, wenn sie Reisekosten für Trainingslager selber zahlen müssen. Und dann, in Zeiten finanzieller Abstriche, werden Verbandsfunktionäre mit ihren Frauen nach Vancouver geschickt. Das ist sinnlos", sagte Frattini der der italienischen Tageszeitung "Gazzetta dello Sport".

Italien hatte in Vancouver lediglich fünf Medaillen, davon durch Giuliano Razzoli im Slalom nur eine goldene, geholt. Damit war Italien deutlich hinter den Erwartungen geblieben.

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