Im russischen Sport rollen nach dem Olympia-Desaster in Vanocuver die ersten Köpfe.

NOK-Präsident Leonid Tjagaschjow erklärte Angaben staatlicher Nachrichtenagenturen zufolge drei Tage nach Ende der Wettbewerbe in Kanada seinen Rücktritt.

Tjagaschjow folgte damit einer ultimativen Aufforderung von Staatspräsident Dimitri Medwedew an alle verantwortlichen Trainer und Funktionäre, angesichts des schlechtesten Olympia-Ergebnisses der Russen bei Winterspielen ihre Posten zu räumen.

Russland hatte als einstige Wintersport-Supermacht bei den am Sonntag beendeten Olympia-Wettbewerben im kanadischen Vancouver lediglich dreimal Gold gewonnen.

Die Pleite bedeutete Rang elf im Medaillenspiegel. Im "ewigen" Medaillenspiegel der Winterspiele verloren die Russen zudem Platz eins an Deutschland.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel