Südkoreas Rekordergebnis bei den Olympischen Winterspielen in Vancouver könnte der Wirtschaft des Landes ein zusätzliches Milliarden-Wachstum in zweistelliger Höhe bringen.

Der Studie eines Wirtschaftsforschungsinstituts in Seoul zufolge ist der fünfte Rang der Südkoreaner im Medaillenspiegel von Vancouver nach jeweils sechsmal Gold und Silber sowie zweimal Bronze umgerechnet ein Plus von 13,1 Milliarden Euro (20,18 Trillionen südkoreanische Won) wert.

Die Forscher begründen ihren Optimismus mit steigender Wertschätzung für südkoreanische Produkte im Ausland und einem steigenden Inlandskonsum durch ein wachsendes Selbstbewusstsein der einheimischen Bevölkerung.

Insbesondere der Olympia-Triumph von Eiskunstlauf-Königin Kim Yu-Na hätte den Südkoreanern laut der Studie vor Augen geführt, dass für das Land und seine Menschen bei einer erfolgreichen Bündelung aller Kräfte und Fähigkeiten alles erreichbar wäre. Diese Erkenntnis würde auch der Olympia-Bewerbung von Pyeongchang in Konkurrenz zu München und Annecy um die Winterspiele 2018 einen wichtigen Schub geben.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel