Die Bewerbung Münchens um die Olympischen Spiele 2018 hat eine weitere wichtige Hürde genommen. Bewerbungschef Willy Bogner reichte das Mini Bid Book beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) in Lausanne ein.

Der 15. März war der letztmögliche Termin für die Abgabe des "kleinen Bewerbungsbuchs", das auch Münchens Konkurrenten Annecy und Pyeongchang fristgerecht beim IOC ablieferten.

Das rund 80 Seiten starke Mini Bid Book ist das erste von zwei Bewerbungsbüchern und gibt dem IOC einen ersten Überblick über die Kandidatur. Darin aufgeführt sind erste grobe Daten, etwa zu den kalkulierten Kosten der Spiele, die bei 3,5 Milliarden Euro liegen sollen. Erwähnt wird in der Bewerbungsschrift auch, dass es Proteste gegen Olympia in München gibt.

Die 80 Exemplare des Mini Bid Books werden zunächst von einer speziellen Arbeitsgruppe des IOC geprüft, die ihre Erkenntnisse direkt an die Exekutive weiterleitet. Diese beschließt dann bis zum 2. Juli, wer von einer "applicant city" (Bewerber-Stadt) zu einer "candidate city" (Kandidaten-Stadt) hochgestuft wird. Erwartet wird, dass alle drei Bewerber diese Hürde nehmen.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel