DOSB-Präsident Thomas Bach setzt beim Kampf um die Ausrichtung der Olympischen Winterspiele 2018 in München auf einen deutschen Vorteil im Bereich der Paralympics. "Ich denke, dass die Paralympics ein wichtiger Punkt für München sein können", sagte der Chef des Deutschen Olympischen Sportbundes.

"Die Paralympischen Spiele sind für uns ein ganz wichtiger Teil der Bewerbung, denn die paralympische Bewegung in Deutschland ist sehr stark", sagte IOC-Vizepräsident Bach, der die Eröffnungsfeier der Paralympics von Vancouver sowie einige Wettkämpfe des Eröffnungs-Wochenendes vor Ort verfolgte: "Ich glaube nicht, dass es weltweit noch einmal einen derart erfolgreichen paralympischen Tag gibt wie in Deutschland, das IPC hat seinen Sitz in Bonn. Und allein die Bewerbung gibt dem Sport nochmal einen Schub im Lande."

Ein wichtiger Punkt sei auch die Behindertenfreundlichkeit Münchens. "München ist eine der Städte, die die Barriere-Freiheit schon sehr früh in ihre Planungspolitik mit eingebunden haben", sagte Bach.

Die Entscheidung, ob München die zweiten deutschen Winterspiele nach Garmisch-Partenkirchen 1936 erhält, fällt im Juli 2011 in Durban/Südafrika. Konkurrenten sind Annecy (Frankreich) und Pyeongchang (Südkorea).

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