Für eine ausgeglichene Bilanz der Olympischen Winterspiele und Paralympics in Vancouver muss das Organisationskomitee VANOC voraussichtlich angebotene Finanzhilfen des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) in Anspruch nehmen.

"Wir glauben, dass wir Verluste vermeiden können. Aber wir rechnen damit, dass wir etwas Hilfe vom IOC benötigen und dabei wahrscheinlich den größten Teil der angebotenen Unterstützung brauchen", erklärte VANOC-Vizepräsident Dave Cobb vor der Schlussfeier der Paralympics.

Das VANOC kalkuliert für beide Großereignisse mit einer Gesamtsumme von umgerechnet 1,23 Milliarden Euro. Das IOC hatte den Kanadiern Unterstützung in Aussicht gestellt, nachdem aufgrund der globalen Wirtschaftskrise nicht so viele Sponsoren wie ursprünglich erwartet gewonnen werden konnten.

Über das Volumen der Finanzhilfe machte das IOC bislang keine Angaben, allerdings berichteten zahreiche Medien über eine maximale Gesamthöhe von rund 16 Millionen Euro.

Im VANOC-Etat für die Winterspiele und die Paralympics sind die Kosten für den Bau der Wettkampfstätten und die umfangreichen Sicherheitsvorkehrungen nicht enthalten. Den Gesamtaufwand für diese beiden Bereiche in Höhe von umgerechnet gut 1,08 Milliarden Euro hatte die kanadische Regierung übernommen.

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