Für unvorhergesehene Probleme in der Vorbereitung der Olympischen Spiele 2012 in London steht dem Organisationskomitee LOCOG derzeit nur noch eine Summe von umgerechnet 217,24 Millionen Euro zur Verfügung.

Vor dieser "angespannten Finanzsituation" warnt der Ausschuss für öffentliche Ausgaben des britischen Unterhauses CPA nach seiner jüngsten Überprüfung der LOCOG-Planungen. CPA stellt auch in Frage, wie im Ticket-Bereich das ausgegebene Ziel von gut 448 Millionen Euro mit dem Versprechen einer moderaten Preisgestaltung vereinbart werden soll.

Erst vor Monatsfrist hatte der britische Rechnungshof NAO Londons Organisatoren vor einer Kostenexplosion gewarnt. Probleme mit der Deckung des Olympia-Etats von umgerechnet 10,5 Milliarden Euro sah der NAO besonders beim Verkauf der Wohnungen des Olympischen Dorfes und des internationalen Medienzentrums für eine nacholympische Nutzung.

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