Fast zwei Jahre nach den Olympischen Spielen in China hat der Reit-Weltverband FEI den Fall Marco Kutscher zum Abschluss gebracht und den deutschen Springreiter nachträglich disqualifiziert.

Außerdem muss der 35-Jährige eine Geldstrafe in Höhe von 10.000 Schweizer Franken sowie die Gerichtskosten von 5000 Franken zahlen. Von einer Sperre sah das FEI-Gericht aber ab, sodass einer Olympia-Teilnahme Kutschers 2012 in London sportjuristisch nichts im Weg steht.

Kutschers Pferd "Cornet Obolensky" war nach dem ersten Umlauf im Nationenpreis unangemeldet mit den Substanzen Lactanase und Arnica behandelt worden. Für die FEI war dies ein klarer Verstoß gegen das Reglement.

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