Thomas Bach will Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) bleiben. Seine Bereitschaft zu einer zweiten Amtszeit erklärte der Fecht-Olympiasieger von 1976 am Montagabend auf der Präsidiumssitzung des DOSB in Berlin. Bach ist der erste Präsident der Dachorganisation des deutschen Sports, die sich 2006 aus der Zusammenlegung des Nationalen Olympischen Komitees (NOK) mit dem Deutschen Sportbund (DSB) gebildet hatte.

Die Wiederwahl des Vizepräsidenten des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) bei der DOSB-Mitgliederversammlung am 4. Dezember in München gilt als sicher, ein Gegenkandidat ist nicht in Sicht. Neben Thomas Bach werden sich auch Walter Schneeloch (Vizepräsident Breitensport/Sportentwicklung), Hans-Peter Krämer (Vizepräsident Wirtschaft und Finanzen), Gudrun Doll-Tepper (Vizepräsidentin Bildung und Olympische Erziehung) und Ilse Ridder-Melchers (Vizepräsidentin Frauen und Gleichstellung) in München zur Wiederwahl stellen.

Lediglich Eberhard Gienger, Vizepräsident Leistungssport, wird wegen der Doppelbelastung durch seine politische Tätigkeit als Bundestagsabgeordneter und DOSB-Präsidiumsmitglied nicht erneut antreten.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel