Der Widerstand gegen Olympische Spiele 2018 in München scheint zu wachsen, mit einer weiteren Gesprächsoffensive wollen die Verantwortlichen der Bewerbung nun das Vertrauen ihrer Gegner und Kritiker gewinnen.

"Ein solcher Prozess geht nie glatt vonstatten. Wir haben viel gelernt. Ich denke, wir sind jetzt auf einem guten Weg", versicherte Michael Vesper, der Vorsitzende des Aufsichtsrates der Bewerbungsgesellschaft und Generaldirektor des Deutschen Olympischen Sportbundes in München.

Vesper und Geschäftsführer Bernhard Schwank legten bei einer Pressekonferenz ein elfseitiges Schreiben vor, in dem sie Stellung zu den "18 Irrtümern über unsere Olympiabewerbung" nahmen. Doch das eigentliche Hauptproblem sind weiter jene 78 Grundstücksbesitzer im "Schneepark" Garmisch-Partenkirchen, deren Flächen für Olympia 2018 genutzt werden sollen.

Die Grundstücke werden unter anderem für das Athletendorf oder Medieneinrichtungen benötigt, allerdings bremsen einige der Eigentümer die Olympia-Bewerber nachhaltig.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel