Das österreichische Bundesland Tirol würde mit der Olympiastadt Innsbruck einspringen, wenn die Winterspiele München 2018 an der Grundstücksfrage in Garmisch-Partenkirchen zu scheitern drohen.

Dies berichtet das Nachrichtenmagazin "Focus" und bezieht sich dabei auf Aussagen aus dem Büro des Tiroler Landeshauptmanns Günther Plattner.

Innsbruck war erstmals 1964 und dann 1976 erneut Olympiastadt, als die Bevölkerung wegen zu hoher Steuerlasten den Rückzug von Denver/Colorado für die Winterspiele erzwang.

2012 finden in Innsbruck und Seefeld die ersten Olympischen Jugend-Winterspiele statt.

"Wir haben die Strecken, die Sprungschanzen, die Hotelbetten und die Infrastruktur", sagte Günther Frischmann aus dem Büro von Landeshauptmann Platter.

Eine offizielle Anfrage der bayerischen Landeshauptstadt liegt nach seinen Worten allerdings noch nicht vor.

Erst am 6. Juli 2011 werden die Spiele durch das Internationale Olympische Komitee (IOC) vergeben, Kandidaten sind München, das südkoreanische Pyeongchang und Annecy/Frankreich.

In Garmisch weigert sich ein Großteil der Grundstückseigentümer bisher, der Bewerbergesellschaft die nötigen Flächen zu überlassen.

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