Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer kommt am Dienstag mit seinem Kabinett nach Garmisch-Partenkirchen und will sich für eine Lösung im Streit um die Grundstücke für die Olympia-Bewerbung 2018 bei den Bauern einsetzen.

Die Tagesordnung der seit langem geplanten Sitzung des Ministerrates wird von der aktuellen Entwicklung überschattet.

Seehofer kündigte Gespräche mit Kommunalpolitikern an, darunter auch mit dem viel kritisierten Bürgermeister Thomas Schmid. Der behauptete am Montag, dass der Platz für das Olympische Dorf "Snow Village" bereits gesichert sei. Zusagen gebe es bisher für 24 der ursprünglich eingeplanten 30 Hektar Land.

"Die Architekten sind schon dabei, die dafür vorgesehenen Bauten anzupassen. Sollten die angrenzenden Eigentümer nicht zustimmen, wird eben alles ein bisschen kompakter", sagte Schmid der "Bild"

. Auch für andere Projekte gebe es "einen ganzen Schwung Alternativen", meinte er. Als ein Alternativstandort bei der Grundstückssuche wurde zuletzt auch ein Golfplatz der US-Streitkräfte gehandelt.

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