Doppel-Olympiasiegerin Maria Riesch will im Streit zwischen den Münchner Bewerbern um die Winterspiele 2018 und Garmischer Bauern vermitteln, hat zugleich aber die Kritik der Kuratoriums-Vorsitzenden Katarina Witt an Bewerbungschef Willy Bogner untermauert.

In Bogners Kommunikation mit Garmischer Olympia-Kritikern sei "einiges unrund gelaufen", sagte Riesch der "Süddeutschen Zeitung":

"Das Motto der Spiel sind die 'freundlichen Spiele'. Also muss man mit den Menschen, die damit zu tun haben, freundlich umgehen." Auch Witt hatte Bogner mangelhafte Umgangsformen vorgeworfen.

Riesch bot an, Bogners Fehler auszubügeln und Bauern, die ihre Grundstücke für die Spiele nicht freigeben wollen, zu besänftigen.

"Falls dies von beiden Parteien gewünscht wird, stehe ich für solche Gespräche gerne zur Verfügung", sagte die Ski-Rennläuferin. Sie sei "jederzeit für eine Ausweitung meiner Botschafterrolle bereit".

Bogner seinerseits hatte von Riesch und ihrem Partenkirchener Klubkollegen Felix Neureuther zuletzt mehr Engagement für "München 2018" gefordert.

"Ich glaube nicht, dass Bogner uns beide direkt, sondern stellvertretend für alle Garmischer angesprochen hat, die hinter dieser Idee der Spiele stehen. Anders kann ich mir es gar nicht vorstellen", sagte die 25-Jährige dazu.

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