Der Tod des georgischen Rodlers Nodar Kumaritaschwili wenige Stunden vor der Eröffnung der Olympischen Winterspiele in Vancouver war ein tragischer Unglücksfall nach einer Verkettung unglücklicher Umstände.

Zu diesem Ergebnis gelangte der Untersuchungsausschuss unter dem Vorsitz des leitenden Untersuchungsrichters Tom Pawlowski, der am Montag seinen abschließenden Bericht zu dem Thema vorlegte.

Als einen maßgeblichen Umstand nennt Pawlowski in seinem Bericht die mangelnde Bahnerfahrung des Rodlers, der vor seiner Todesfahrt insgesamt nur 25 Fahrten auf der Unglücksbahn absolviert hatte.

"Nodar Kumaritaschwili hatte nur wenig Erfahrung auf der schwierigen und anspruchsvollen Strecke. Das war ein großer Nachteil", heißt es in dem Bericht.

Der Rodel-Weltverband FIL wird in diesem Zusammenhang aufgefordert, vor künftigen Großereignissen darauf zu achten, dass den Teilnehmern genügend Zeit zur Vorbereitung auf der jeweiligen Bahn eingeräumt wird.

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