Die Olympischen Winterspiele 2018 in München würde sich der Freistaat Bayern mindestens 200 Millionen Euro plus Bürgschaften in Höhe von 30 Millionen Euro kosten lassen. Das geht aus dem Entwurf für das sogenannte Olympiagesetz hervor, über den das bayerische Kabinett am Mittwoch entscheidet und der der "Süddeutschen Zeitung" vorliegt.

Demnach will die Staatsregierung im Falle eines Zuschlages dem Organisationskomitee Bürgschaften von bis zu 20 Millionen Euro gewähren, damit es seinen Geschäftsbetrieb finanzieren kann.

Darüber hinaus gibt Bayern eine Garantie in Höhe von zehn Millionen Euro für den Rückbau privater Grundstücke ab, die für die Winterspiele vorübergehend gebraucht werden. Mit weiteren 40 Millionen Euro beteiligt sich die Staatsregierung am Umwelt- und Nachhaltigkeitskonzept, das Bestandteil der Olympia-Bewerbung ist.

Außerdem kommen Ausgaben für Olympia-Bauten in Höhe von 160 Millionen Euro auf den Freistaat zu.

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