Die Olympia-Bewerbungsgesellschaft München 2018 wehrt sich mit Nachdruck gegen den Vorwurf der finanziellen Fehlplanung.

"Die Behauptung, die Einnahmen und Ausgaben wurden schöngerechnet, weise ich entschieden zurück", sagte Geschäftsführer Bernhard Schwank. "Alle unsere Berechnungen für die einzelnen Positionen sind konservativ angesetzt."

In einem Bericht des Bundesinnenministeriums (BMI), der auch der "Süddeutschen Zeitung" vorliegt, ist von einer Reihe von "finanziell bedeutsamen Unsicherheiten beziehungsweise Risiken" im Zusammenhang mit der Finanzplanung für die Winterspiele die Rede.

Dass bei der Planung für ein sportliches Großereignis, das erst 2018 stattfinden wird, Risiken bestehen, will auch Schwank "selbstverständlich" nicht bestreiten: "Deshalb haben wir zu allen Fragen entsprechende Expertisen eingeholt und geeignete Sicherheitsmechanismen eingebaut."

Vorgesehen ist für Olympia 2018 ein Organisationsetat von 1,3 Milliarden Euro, dazu kommen sollen Kosten von bis zu 1,8 Milliarden Euro, etwa für Infrastrukturmaßnahmen.

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