Griechenlands schwere Finanz- und Wirtschaftskrise wirkt sich auch massiv auf die einheimischen Spitzensportler aus.

Das Nationale Olympische Komitee kann die Vorbereitung seiner Kandidaten für die Sommerspiele 2012 in London nach Angaben seines Präsidenten Spyros Kapralos derzeit nur durch Geldspritzen aus dem Solidaritätsfonds des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) finanzieren.

Zuvor hatte die Regierung im Mutterland der Olympischen Spiele laut Kapralos für das ausklingende Jahr wegen der rigorosen Sparmaßnahmen des Landes sämtliche eingeplanten Mittel für den Spitzensport gestrichen.

"Es gab eine Vereinbarung mit der Regierung über eine Unterstützung von 30 Millionen Euro bis 2012. Nachdem wir 2009 auch acht Millionen Euro bekommen hatten, haben wir in diesem Jahr null bekommen, obwohl der Sport meiner Meinung nach nichts mit der Finanzkrise zu tun hat", sagte Kapralos in einem Interview mit der britischen Nachrichtenagentur "Reuters".

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