Münchens Oberbürgermeister Christian Uhe freute sich diebisch.

"Da haben die Kritiker behauptet, München dürfte schon deswegen nicht die Winterspiele 2018 erhalten, weil es dort im Winter zu wenig Schnee gibt. Aber das Tief Katharina hat alle widerlegt und uns schon zum Winteranfang ein wunderschönes weißes Wochenende beschert. Die Kritiker stapfen jetzt kleinlaut durch den hohen Schnee", sagte der Bayer.

Ude schlug bei der 6. Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) in München auch gleich eine Brücke vom Tief Katharina zum "Sonnenschein Katarina", der München am 6. Juli 2011 mitten im südafrikanischen Winter in Durban keinen Schnee, aber Olympia bescheren soll.

Kati Witt erledige ihre Aufgabe als Repräsentantin der deutschen Bewerbung grandios, war sich Ude mit nahezu allen Beobachtern einig.

Katarina Witt, die sich derzeit vor Komplimenten kaum retten kann, versprach lächelnd, nach dem "Tief Katharina" komme ganz bestimmt wieder ein "Hoch Katarina".

Weniger gefreut haben soll sich die zweimalige Eiskunstlauf-Olympiasiegerin zu ihrem Geburtstag am 3. Dezember über eine Geste von Bayerns Ministerpräsident.

Horst Seehofer machte beim Empfang in der Staatskanzlei durch sein Geschenk "mit 45 Kerzen" allzu deutlich, dass die stets strahlende Sächsin nicht mehr unbedingt zur "Jugend der Welt" gehört, die sie nach München locken will.

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