Der Bund Naturschutz empfindet das Umweltkonzept für die Olympia-Bewerbung München 2018 als Mogelpackung.

Der Münchener BN-Chef Christian Hierneis kritisierte, die Maßnahmen seien "entweder schon längst vorhanden, sinnlos oder haben nichts mit Olympia zu tun".

Hierneis monierte außerdem, zahlreiche Erweiterungen und Änderungen des 190 Seiten starken Papiers würden es für die Bürger undurchschaubar machen. Außerdem mangele es an Transparenz, weil es für die Öffentlichkeit schwer zugänglich sei.

Die Bewerbungsgesellschaft wies die Kritik zurück.

Die 18 Leitprojekte aus dem Umwelt- und Nachhaltigkeitskonzept seien keinesfalls inhaltsleer und würden weit über gesetzliche Normen hinausgehen, hieß es in einer offiziellen Erklärung.

Zudem könne von mangelnder Transparenz keine Rede sein. Alle von den Bürgern gewählten politischen Gremien der betroffenen Standorte hätten die Eckpunkte in vollem Umfang in öffentlichen Sitzungen diskutiert und sich mit großen Mehrheiten für die Winterspiele entschieden.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel