Knapp zehn Monate nach dem Ende der 20. Olympischen Winterspiele (12. bis 28. Februar) melden die Organisatoren von Vancouver einen ausgeglichenen Etat. Mit 1,884 Milliarden Dollar (1,428 Mrd. Euro) wurde die kurz vor dem Auftakt der Spiele bekannt gegebene Summe an Organisationskosten (1,85 Mrd.) um 34 Millionen Dollar (25,8) übertroffen.

"Der wirkliche Maßstab für ein erfolgreiches Olympia ist nicht der finanzielle Gesichtspunkt. Aber wir sind schon sehr stolz auf diese Bilanz, die wir unter großen Herausforderungen erreicht haben", meinte John Furlong, Präsident des Organisationskomitees VANOC. Er meinte damit die wirtschaftliche Rezession, die den Etat seit 2007 um rund 200 Millionen Dollar (151,69 Millionen Euro) wachsen ließ.

Den Steuerzahler kosteten die Spiele angeblich nur 187 Mio. Dollar (141,8). Auch der Schneemangel zum Auftakt der Spiele hatte erhebliche Mehrkosten verursacht.

Insgesamt wurden 1,49 der 1,6 Millionen Tickets verkauft. 730,2 Millionen Dollar (553,6) kamen durch nationale Sponsorschaften in die Kasse, 173,6 Mio. (131,6) durch die Sponsoren des

Internationalen Olympischen Komitees (IOC), das dem VANOC darüber hinaus einen Zuschuss von 479,7 Mio. (377,4) gab.

Im VANOC-Etat für die Winterspiele und die Paralympics waren die Kosten für den Bau der Wettkampfstätten und die umfangreichen Sicherheitsvorkehrungen nicht enthalten. Den Gesamtaufwand für diese beiden Bereiche in Höhe von umgerechnet gut 1,08 Milliarden Euro (0,819) hatte die kanadische Regierung übernommen.

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