Dialog und Deeskalation statt Morddrohungen und Gewalt: Mit einem eindringlichen Appell versucht Thomas Bach, im Streit über die Münchner Kandidatur für die Olympischen Winterspiele 2018 die Wogen zu glätten.

Ein derartiges Verhalten sei "inakzeptabel nach beiden Seiten", sagte der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) im Interview des Deutschlandfunks.

In einem Brief an das Internationale Olympische Komitee (IOC) hatten 59 Grundstücksbesitzer aus Garmisch-Partenkirchen ihre Weigerung bekräftigt, ihren Grund und Boden für die Dauer Olympischer Spiele zur Verfügung zu stellen.

Bach betonte, "dass in einem demokratischen Land Mehrheitsentscheidungen respektiert werden müssen". In Garmisch seien in einem Fall Schritte eingeleitet, die Grundstückseigentümer an das Grundgesetz erinnern sollen, wonach Eigentum verpflichtet. In diesem Zusammenhang unterstrich Bach die Bedeutung von Sporterfolgen. Sport schaffe Sympathie nach außen und Identifikation nach innen.

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