IOC-Präsident Jacques Rogge hält die Bewerbung von München um die Olympischen Winterspiele 2018 durch den andauernden Streit um Grundstücke in Garmisch-Partenkirchen derzeit für nicht gefährdet.

Er habe "Vertrauen, dass eine Lösung gefunden wird", sagte er in einem Interview der "Süddeutschen Zeitung". Der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) mahnte zugleich Geduld und Dialogbereitschaft an. "Man kann die Leute nicht zwingen. Man muss sie überzeugen", sagte Rogge.

Seine Zuversicht gründet der Belgier auf seine Erfahrung. "Bei vielen Kandidaturen gibt es Widerstände in der Bevölkerung, meist werden sie durch Vereinbarungen nach langen Debatten gelöst", sagte Rogge. Für das IOC zähle darüber hinaus, was im so genannten Bid Book stehe und wie davon ausgehend der Bericht die Evaluierungskommission aussehe. Das Bid Book muss am 11. Januar beim IOC in Lausanne abgegeben werden.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel