Thomas Bach, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und Vizepräsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), ist erster Preisträger des Willibald-Gebhardt-Preises.

Der nach dem ersten deutschen IOC-Mitglied benannte Preis ehrt Persönlichkeiten und Institutionen, die sich in besonderer Weise um die Förderung der olympischen Ideale und Werte verdient gemacht haben.

"Ich nehme den Preis in Gedenken an das erste deutsche IOC-Mitglied und meinen Fecht-Kollegen sehr gerne an. Dem Einsatz von Willibald Gebhardt ist es zu verdanken, dass Deutschland trotz Widerständen mit einer Mannschaft an den ersten Olympischen Spielen 1896 in Athen unter seiner Leitung teilnahm. Willibald Gebhardt war ein Vorkämpfer für die Olympische Idee in Deutschland", sagte Bach.

Der Preis wird erstmals 2011 vergeben, in dem Jahr, in dem sich der Geburtstag des Fechters und Naturwissenschaftlers Gebhardt (1861-1921) zum 150. Mal jährt.

Er wird künftig alle zwei Jahre verliehen.

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