Die Gegner der Olympia-Bewerbung Münchens für die Winterspiele 2018 haben auf die Kritik von Thomas Bach reagiert und ihrerseits den Präsidenten des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) scharf angegriffen.

"Bach diskreditiert sich doch selbst, wenn er solche haltlosen Behauptungen aufstellt. Und es zeigt letztlich auch, wie dünn der DOSB argumentativ aufgestellt ist, wenn er es nötig hat, seine Kritiker dermaßen zu diffamieren", sagte Ludwig Hartmann, bayerischer Landtagsabgeordnete der Grünen und Sprecher der Initiative "NOlympia", im Gespräch mit "news.de".

Bach hatte den Olympia-Kritikern vorgeworfen "ideologisiert und mit falschen Fakten" zu arbeiten. Zudem habe Hartmann den Mitgliedern des Internationalen Olympischen Kommitees (IOC) Briefe mit "in Teilen falschen Behauptungen" zugeschickt.

"IOC-Präsident Jacques Rogge hat mir in einem Schreiben sogar persönlich für den Brief gedankt und erklärt, dass er ihn an die Bewerbungsgesellschaft weiterleitet. Von dort habe ich nie eine Antwort erhalten. Übrigens, auf keinen meiner drei Briefe", sagte Hartmann nun.

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