Thomas Bach, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), ist vor dem Besuch der Evaluierungskommission überzeugt von den Stärken der Münchner Olympiabewerbung um die Winterspiele 2018.

"Ich bin sehr zuversichtlich, dass sich das Team und die Orte München, Garmisch-Partenkirchen sowie die Kunsteisbahn am Königssee von ihrer besten Seite präsentieren werden", sagte Bach. Am 28. Februar werden die 14 Prüfer des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) zum Abschluss ihrer Reise durch die "Candidate Cities" in München erwartet.

Beim Besuch der Kommission setzt IOC-Vizepräsident Bach vor allem auf die Wirkung der sportlichen Großereignisse in der Region: "Wir können der Delegation durch die Erfahrungen bei der Ski-WM in Garmisch-Partenkirchen und der Bob- und Skeleton-WM am Königssee anschaulich nahebringen, was wir immer wieder als unsere Stärken hervorheben: Wir bieten Spiele für die Athleten. Zudem zeigen wir, wie sich Wintersport zeitgemäß und umweltfreundlich entwickeln kann.

Einem Austausch der Evaluierungskommission mit den Gegnern der Münchner Bewerbung würde Bach durchaus zustimmen: "Ein solches Gespräch würde ich sehr begrüßen. Ich selbst habe mich als Vorsitzender der Kommissionen immer auch mit den Kritikern oder Gegnern zusammengesetzt. Im Anschluss kann man die Argumente der Kritiker mit den Fakten vergleichen. Dem Ergebnis sehe ich im Fall München sehr zuversichtlich entgegen."

Bach hatte bei der Vergabe der Winterspiele des Jahres 2002 nach Salt Lake City und der Vergabe der Sommerspiele 2004 nach Athen die jeweilige Evaluierungskommission angeführt.

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