Olympische Winterspiele in München können Deutschland sogenannte Wohlfahrtsgewinne zwischen 1,7 und 3,4 Milliarden Euro bringen. Dies ist das Ergebnis einer Studie des Mainzer Sportökonoms Holger Preuß, die dem "Handelsblatt" vorliegt.

Preuß wird die Untersuchung am Mittwoch in München vor der Evaluierungskommission des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) präsentieren.

"Wir verschleudern kein Geld, wenn wir die Spiele nach München holen. Der olympiainduzierte monetäre Gesamteffekt ist in jedem Fall positiv", sagte der Mainzer Professor dem "Handelsblatt".

Nach seinen Berechnungen würde die Ausrichtung der Winterspiele über einen Zeitraum von 18 Jahren (2010 bis 2028) in einem mittleren Szenario 162 MillionenEuro pro Jahr zusätzlich nach Deutschland fließen lassen.

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