Drei Monate vor der Vergabe der Olympischen Winterspiele hat die Bewerbungsgesellschaft München 2018 ihre Etatziel zu großen Teilen erreicht.

Derzeit werden noch sieben Millionen Euro Sponsorengelder gesucht, um den auf 33 Millionen Euro erweiterten Etat komplett privat zu finanzieren.

"Es war ein sehr ehrgeiziges Ziel, die Bewerbung so weit gehend wie möglich aus privaten Mitteln zu finanzieren. Mittlerweile sind fast 90 Prozent des ursprünglich geplanten Bewerbungsbudgets von 30 Millionen Euro eingeworben. Das ist ein großer Erfolg, zumal mitten in der Wirtschafts- und Finanzkrise", sagte Michael Vesper, der Generaldirektor des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB).

Gedeckt ist der Etat allerdings auf jeden Fall. Denn sollte man die nötigen Finanzmittel nicht zusammenbekommen, würde der Steuerzahler dafür aufkommen müssen.

Als Gesellschafter haften der Freistaat Bayern (18 Prozent), die Stadt München (61), Markt Garmisch-Partenkirchen (16) und Berchtesgadener Land (4).

Dennoch geht die bayerische Staatskanzlei davon aus, dass die benötigten Finanzmittel noch aus der Privatwirtschaft generiert werden können. Mitte Februar hatte die Bewerbungsgesellschaft einen weiteren von nun insgesamt elf Sponsoren präsentiert.

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