Einen Tag vor dem Bürgerentscheid am 8. Mai in Garmisch-Partenkirchen über die Olympischen Winterspiele 2018 gibt sich DOSB-Präsident Thomas Bach entspannt.

"Ich bin zuversichtlich, dass sich die Mehrheit für die positive und nachhaltige Entwicklung aussprechen und die Befürworter an die Urnen gehen", sagte Bach in einem Gespräch mit dem Münchner Radiosender "Antenne Bayern".

Er betonte, dass die Winterspiele nicht nur für die Region München, sondern auch für Deutschland von großer Bedeutung seien:

"Die Spiele haben wirtschaftlich eine sehr positive Wirkung für das ganze Land. Sie haben eine Nachhaltige Wirkung und sind für den Sport ein Konjunkturprogramm erster Klasse."

Außerdem betonte der 57-Jährige, dass die Bewerbung Münchens "von den meisten Fachleuten als die ökologischste Bewerbung aller Zeiten angesehen wird".

Auch in Hinblick auf die Vergabe der Spiele am 6. Juli 2011 in Durban glaubt der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbunde (DOSB), der auch IOC-Vizepräsident und Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der Bewerbungsgesellschaft München 2018 ist, an den Erfolg der deutschen Bewerbung:

"Ich habe ein gutes Gefühl, weil international anerkannt werden wird, dass wir nicht nur Spiele organisieren können, sondern auch zusammen feiern können."

Am Sonntag werden die Bürger der Marktgemeinde Garmisch-Partenkirchen entscheiden, ob sie die Olympischen Winterspiele 2018 wollen oder nicht.

Sollten die Gegner der Bewerbung erfolgreich sein, wäre unklar, ob die Spiele grundsätzlich in Garmisch-Partenkirchen ausgetragen werden könnten.

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