28 Tage vor Vergabe der Winterspiele 2018 im südafrikanischen Durban hat der Münchner Stadtrat am Mittwoch endgültig grünes Licht für den Bebauungsplan des Olympischen Dorfes und des Mediendorfes gegeben.

Das Stadtparlament beauftragte das Baureferat und das Referat für Stadtplanung und Bauordnung, die notwendigen Vorarbeiten zu dem Bauvorhaben zu treffen.

Der Aufstellungsbeschluss des Stadtrats sichert die rechtzeitige Fertigstellung der Unterkünfte für rund 3500 Sportler sowie 1500 Journalisten bis zum Jahr 2017. Voraussetzung ist, dass das Internationale Olympische Komitee (IOC) am 6. Juli bei seiner Session in Durban die Spiele nach München vergibt.

Mitbewerber sind das ebenfalls sehr aussichtsreiche Pyeongchang/Südkorea Annecy/Frankreich, das als Außenseiter gilt.

Die 1300 Wohnungen auf dem 36 Hektar großen Gelände am Olympiapark sollen wie die Bauten des Olympischen Dorfes der Sommerspiele 1972 anschließend der Bevölkerung zur Verfügung gestellt werden.

Insgesamt sind für die geplanten Olympischen Dörfer von München, Garmisch-Partenkirchen und Berchtesgaden-Schönau mit insgesamt 6550 Betten 157,7 Millionen Euro im insgesamt 1,3 Milliarden großen Durchführungsbudget der Spiele eingeplant.

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