Bei der Vergabe der Winterspiele und Paralympics 2018 werden am 6. Juli im südafrikanischen Durban die Staatschefs der beiden favorisierten Kandidaten-Länder dabei sein.

Am Dienstag bestätigte Südkoreas Präsident Lee Myung Bak, dass er die Bewerbung von Pyeongchang vor Ort unterstützen wird. Seine Präsenz stand seit Wochen eigentlich nicht mehr in Frage.

Auch Bundespräsident Christian Wulff hatte Mitte Mai zugesagt, er wolle die deutsche Bewerbung vor Ort unterstützen. Der Bundespräsident wird am Tag vor der Entscheidung zusammen mit Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich in Durban eintreffen.

Im IOC-Hotel und am Abend bei der Eröffnung der Session des Internationalen Olympischen Komitees wird es Möglichkeiten zu Gesprächen mit einigen der gut 100 stimmberechtigten IOC-Mitglieder geben.

Entgegen früheren Meldungen gilt nicht als gesichert, dass auch Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy als Repräsentant des als Außenseiter geltenden Annecy in Südafrika dabei ist.

Die bayerische Landeshauptstadt, die zusammen mit Garmisch-Partenkirchen und Berchtesgaden als Gastgeber auftritt, gilt mit Pyeongchang als Favorit bei der Wahl.

Die Koreaner sind zuletzt zweimal hintereinander knapp mit ihren Bewerbungen für 2010 und 2014 gescheitert.

München wäre im Falle einer Wahl 46 Jahre nach Olympia 1972 die erste Stadt der Welt, die nach Sommerspielen auch Winterspiele ausrichtet.

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