Olympiasiegerin Maria Höfl-Riesch wird bei der finalen Vergabe der Olympischen Winterspiele 2018 in Südafrika alles für einen positiven Ausgang der Münchner Kandidatur unternehmen und persönlich nach Durban reisen.

Sie werde bei der letzten Präsentation "eine aktive Rolle" einnehmen, sagte die 26-Jährige am Donnerstag während des Konditionslehrgangs des Deutschen Skiverbandes (DSV) in Ottobeuren/Allgäu.

Die Sportbotschafterin der Münchner Bewerbung hat deshalb sogar ein Trainingslager umgeplant.

"Es ist eine Selbstverständlichkeit für mich, vor Ort zu sein. Es wäre für mich der größte Traum, Olympia in München zu haben, auch wenn ich dann vielleicht nicht mehr fahre", sagte Höfl-Riesch.

Auch der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer wird zur Entscheidung fliegen.

Seehofer wird zusammen mit Höfl-Riesch und zahlreichen Sportbotschaftern, Partnern, Gästen und Fans der Bewerbung am 4. Juli in einem Fanflieger" nach Durban reisen, um dort die deutsche Delegation zu unterstützen.

Die Delegation um DOSB-Präsident Thomas Bach und Katarina Witt, Vorsitzende des Kuratoriums München 2018, wird von Bundespräsident Christian Wulff angeführt.

Dem deutschen "Olympia-Team" gehören zudem unter anderem noch Münchens Oberbürgermeister Christian Ude, Bernhard Schwank, Vorsitzender der Geschäftsführung von München 2018, sowie die IOC-Mitglieder Claudia Bokel und Walther Tröger an.

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) entscheidet am 6. Juli (17.00 Uhr MESZ) über den Austragungsort der Olympischen Winterspiele 2018. Neben München haben sich Annecy (Frankreich) und Pyeongchang aus Südkorea beworben.

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