Wenige Tage vor der Entscheidung über den Austragungsort der Olympischen Winterspiele 2018 hat sich der Anwalt von 63 Grundstückseigentümern aus Garmisch-Partenkirchen noch einmal zu Wort gemeldet.

Dem "Garmisch-Partenkirchner Tageblatt" sagte Ludwig Seitz, dass es "peinlich" werde, falls München am Mittwoch in Durban im Dreikampf mit Pyeongchang/Südkorea und Annecy/Frankreich den Zuschlag bekäme.

"Er wird meiner Einschätzung nach nicht kommen. Aber wenn, dann müssen ja endlich die Hosen heruntergelassen werden. Dann wird sich herausstellen, dass bei allen Möglichkeiten einer geringfügigen Umplanung die Grundstücke nicht zur Verfügung stehen. Und dann wird es zu einem echten Streit kommen. Das ist absehbar."

Laut Seitz müssten "München 2018" dann versuchen, "in Besitz dieser Flächen zu kommen".

Die Bewerbungsgesellschaft "München 2018" hat mehrfach darauf hingewiesen, Zugriff auf alle für die in Garmisch-Partenkirchen geplanten Schnee-Wettbewerbe relevanten Grundstücke zu haben. Diese Einschätzung hat auch das Internationale Olympische Komitee (IOC) akzeptiert.

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