Höchstens 96 der derzeit 110 Mitglieder des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) werden am Mittwoch im südafrikanischen Durban über die Stadt der Olympischen Winterspiele 2018 entscheiden.

Neben den beiden Favoriten München und Pyeongchang/Südkorea steht dabei Frankreichs Außenseiter Annecy zur Wahl. Laut IOC-Präsident Jacques Rogge fehlen insgesamt sechs Mitglieder in Durban.

Der nach den politischen Veränderungen in Ägypten unter Hausarrest stehende General Mounir Sabet, Joao Havelange (Brasilien/95), der hochbetagte langjährige Präsident des Fußball-Weltverbandes FIFA, sowie die schwer erkrankten Mitglieder James Easton (USA) und Alpha Ibrahim Diallo (Guinea) standen bereits als abwesend fest.

Hinzu kommen laut Rogge, der keine Angaben zum Grund des Fehlens machte, Prinz Nawal Faisal Fahd Aboulaziz (Saudi-Arabien) und Raja Randhir Singh (Indien).

Neben Präsident Jacques Rogge enthält sich auch der Schweizer Denis Oswald der Stimme. Als Mitglieder aus den Kandidatenländern dürfen definitiv sechs nicht in Runde eins mitwählen:

Thomas Bach, Claudia Bokel (Deutschland) Jean-Claude Killy, Guy Drut (Frankreich), Lee Kun-Hee und Moon Dae-Sung (Südkorea).

Für die Vergabe der Spiele ist die absolute Mehrheit nötig. Bei maximal 96 Abstimmenden in Runde eins wären dies 49 Stimmen.

Wird die Zahl nicht erreicht, scheidet die Stadt mit den wenigsten Stimmen aus (Stichwahl bei Gleichstand). Ihre Repräsentanten haben in der nächsten Runde Wahlrecht.

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