Franz Beckenbauer erwartet bei der Wahl des Gastgebers der Olympischen Winterspiele 2018 einen ähnlich spannenden Ausgang wie bei der Vergabe der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 an Deutschland.

"Damals haben wir mit einer Stimme Vorsprung gewonnen, es wird auch diesmal knapp", sagte der "Kaiser", der am Dienstag als zusätzlicher Wahlhelfer der Bewerbung von "München 2018" im südafrikanischen Durban eintraf. Vielleicht ein gutes Omen: Deutschland wurde am 6. Juli 2000 zum WM-Gastgeber gewählt.

"Ich hoffe, die Entscheidung ist noch nicht gefallen", sagte Beckenbauer, der bei der abschließenden Präsentation der deutschen Bewerbung am Mittwoch um 8.45 Uhr mit auf der Bühe stehen wird.

"Ich hoffe", ergänzte er, "dass es nach der fantastischen Fußball-WM mit dem Sommertraum jetzt einen Wintertraum gibt." Sein Hauptanliegen sei, "meiner Heimstadt zu helfen". Seine Aufgabe in Durban sei es, "Optimismus zu verbreiten und freundlich zu den Leuten zu sein."

Miterleben wird Beckenbauer die Bekanntgabe des Olympia-Gastgebers vor Ort allerdings nicht mehr. Gleich nach der Präsentation tritt der "Kaiser" gemeinsam mit Ski-Olympiasiegerin Maria Höfl-Riesch die Heimreise nach Europa an.

"Ich muss am Donnerstag wieder in Zermatt trainieren", sagte Höfl-Riesch. Bei der Bekanntgabe seien sie und Beckenbauer voraussichtlich beim Zwischenstopp nach Zurüch auf dem Flughafen in Johannesburg.

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