Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer hat sein Unverständnis über die Vergabe der Olympischen Winterspiele 2018 nach Pyeongchang geäußert.

"Ich bin enttäuscht, weil wir die beste Bewerbung und die besten Voraussetzungen hatten, um Winterspiele auszurichten", sagte der Bayer Ramsauer kurz nach der Entscheidung, betonte jedoch, "dass wir die Voraussetzungen weiter besitzen".

Außerdem erklärte der oberste Bauherr des Bundes im Münchner Rathaus, was die Absage an die Olympia-Bewerbung für die anstehenden Bauprojekte rund um die bayerische Landeshauptstadt bedeutet:

"Wenn wir den Zuschlag bekommen hätten, hätte ich morgen Gespräche aufgenommen, um die Projekte zu beschleunigen. Nun geht alles seinen normalen Weg."

Vor den Olympischen Winterspielen in München sollten Bahnverbindungen in Richtung der Alpen sowie Straßen- und Tunnelbau bei Garmisch-Partenkirchen gefördert werden.

Einen zweiten S-Bahntunnel in München hatte Ramsauer unmittelbar mit dem Olympia-Zuschlag für die bayerische Landeshauptstadt verknüpft.

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