Mit Erleichterung haben die Olympia-Gegner die Entscheidung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) gegen München aufgenommen.

"Damit bleiben uns in Bayern die schwerwiegenden Folgen einer Ausrichtung erspart: Die einseitige Aufbürdung aller Kosten und Risiken auf die Steuerzahlerinnen, die ökologischen Folgelasten, die Fixierung auf unsinnige Straßenbauprojekte und die mangelhafte Nachhaltigkeit temporär zu errichtender Sportstätten", sagte der Grüne Ludwig Hartmann, Sprecher des olympiakritischen Bündnisses "NOlympia".

"Normalerweise gratuliert man dem Ausrichter zur Vergabe; ob dies jedoch angesichts der Knebelverträge des IOC und der damit einhergehenden finanziellen und ökologischen Belastungen in diesem Falle angebracht erscheint, sei dahingestellt", sagte der Landtagsabgeordnete weiter.

Das IOC hatte am Mittwoch in Durban die Winterspiele 2018 nach Pyeongchang in Südkorea vergeben. Die Münchner Bewerbung scheiterte deutlich.

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