Die Deutsche Olympische Gesellschaft (DOG) hat sich für eine erneute deutsche Bewerbung um Olympische Spiele ausgesprochen.

"Die olympische Idee lebt und blüht im Sportalltag", sagte DOG-Präsident Harald Denecken nach einer Präsidiumssitzung in Frankfurt, "in der Bewegungsförderung für Millionen von Menschen aller Altersstufen, in der gesellschaftspolitischen Tragweite der sportlichen Arbeit in Verbänden und Vereinen und in der Pflege des Kulturgutes Sport als einer der wichtigsten Lebensgrundlagen unserer Zeit."

Diese Dimension sportlichen Engagements in unserem Land rechtfertige nach Auffassung der DOG-Führung eine erneute Olympia-Bewerbung, um in überschaubarem Zeitraum die herausragende Rolle des Sports in Deutschland weltweit unter Beweis stellen und krönen zu können.

Die DOG befürchtet nach der Niederlage Münchens gegen das südkoreanische Pyeongchang keine Folgen.

"Das Scheitern von München bei der Bewerbung um die Austragung der Olympischen Winterspiele 2018 wird die Olympische Bewegung in Deutschland nicht schwächen", erklärte das DOG-Präsidium.

Gerade jetzt gelte es, die olympische Basisarbeit in den rund 50 Zweigstellen der DOG und darüber hinaus in der gesamten deutschen Vereinslandschaft verstärkt ins Blickfeld der Öffentlichkeit zu rücken.

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