Die Gesellschafter von München 2018 nehmen sich für die Entscheidung, ob sich die Landeshauptstadt Bayerns erneut um die Ausrichtung Olympischer und Paralympischer Spiele bewirbt, lange Zeit.

Die Frage werde "nicht in den nächsten Wochen und Monaten" beantwortet, teilten die Gesellschafter nach ihrer Versammlung vom Mittwoch mit. Zunächst solle das im September beginnende Rennen um die Sommerspiele 2020 und die möglichen Kandidaten für 2022 beobachtet werden.

Dabei verweisen die Münchner auf den Wahlsieger Pyeongchang, mit dessen Bewerbung München nicht gerechnet habe, als der DOSB 2007 die Bewerbung beschloss. Erst knapp zwei Jahre später hatte sich das NOK Koreas entschlossen, den dritten Anlauf zu unternehmen.

Münchens gescheiterte Bewerbung habe sich "in jedem Fall gelohnt", da mit ihr "eine großartige Imagekampagne für die Austragungsorte, den Freistaat Bayern und natürlich für Deutschland" eiherging, sagte Münchens Oberbürgermeister Christian Ude.

"München 2018 hat der Sportentwicklung in unserem Land einen positiven Schub gegeben. Große Sportereignisse stärken den Zusammenhalt in unserem Land, das hat man bei den Fan-Festen am Tag der Entscheidung gesehen", erläuterte DOSB-Präsident Thomas Bach.

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