Ohne politischen Konsens zwischen den beiden seit 1945 getrennten Ländern wird es keine nordkoreanische Beteiligung an den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang geben.

Das verkündete Jacques Rogge, Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), bei der Tagung der Nationalen Olympischen Komtees Asiens in Tokio.

"Das IOC hat die Spiele an eine Stadt und ein Land vergeben. Insofern wäre eine Aufteilung von Wettbewerben zwischen diesen zwei Ländern nicht im Sinne der Olympischen Charta", wird Rogge beim Branchendienst "insidethegames" zitiert. Er glaubt nicht, dass die Idee des südkoreanischen Oppositionsführers Sohn Hak-kyu überhaupt aus den Startblöcken kommen wird. "Wir werden die Olympische Charta nicht ändern, dies würde die ganze Organisation erschweren", sagte Rogge.

Rogge will allerdings die Idee eines vereinten koreanischen Teams 2018 unterstützen, nachdem eine aktuelle Umfrage zu dem Ergebnis gekommen war, dass mehr als die Hälfte der Südkoreaner das wünscht. `Es könnte eine symbolische gemeinsame Aktion sein, aber warum nicht auch ein vereinigtes Team", so der IOC-Chef.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel