Die Schweiz hat ihre Bewerbung für die Olympischen Winterspiele 2022 offiziell auf den Weg gebracht.

Der Exekutivrat von Swiss Olympic, der Dachorganisation der Schweizer Sportverbände, entschied am Donnerstag, gemeinsam mit dem Bund und weiteren Partnern die Kandidatur der Region Davos und St. Moritz vorzubereiten. Die Ost-Region setzte sich gegen den internen Kandidaten Genf durch.

Die endgültige Entscheidung, ob die Schweiz für die Spiele in elf Jahren kandidiert, fällen die Vertreter der Schweizer Sportverbände am 27. April 2012.

Mit Blick auf die geplante Bewerbung hatte die Schweiz bei der Vergabe der Spiele 2018 bereits nicht für München gestimmt, da die Chancen auf zwei aufeinanderfolgende Spiele in Europa minimal wären.

München war am 6. Juli mit seiner Bewerbung an der südkoreanischen Stadt Pyeongchang gescheitert, über eine erneute Kandidatur für 2022 ist noch nicht entschieden.

Swiss-Olympic-Präsident Jörg Schild sprach von einer "emotionalen und inspirierenden Kandidatur, die wir brauchen, um nach über 70 Jahren endlich wieder Olympische Winterspiele in der Schweiz zu erleben".

Von dem ursprünglichen Bewerber Genf habe man Abstand genommen, da man gegen erwartete Kandidaturen von Großstädten mit anderen Argumenten punkten will.

"Wir sind der Meinung, dass Davos/St. Moritz mit einer etwas anderen Bewerbung größere Chancen hat", sagte Schild.

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