Das Olympische Komitee der USA (USOC) verzichtet auf eine Bewerbung um die Ausrichtung der Sommerspiele 2020.

Dies gab das USOC am Montag bekannt. "Wir werden uns nicht bewerben. Wir sind der Meinung, dass wir es in der kurzen Zeit nicht schaffen würden, eine Bewerbung mit Siegchancen aufzustellen", sagte Sprecher Patrick Sandusky.

Die Entscheidung kurz vor dem Bewerbungsschluss am 1. September kommt nicht überraschend.

New York, Chicago, Los Angeles, Minneapolis, Dallas, Tulsa und Las Vegas waren zwar lose interessiert - eine Einigung auf einen Kandidaten war aber nicht möglich.

Es war wohl auch abschreckend, dass die USA zuletzt mit Bewerbungen um Olympia 2016 (Chicago) und die Fußball-WM 2022 gescheitert waren.

Zudem liegt das USOC mit dem Internationalen Olympischen Komitee in der Diskussion über die Verteilung von Olympia-Einnahmen über Kreuz.

Bisher haben Rom, Tokio, Istanbul und Madrid ihre Absicht hinterlegt, Bewerbungen abzugeben.

Die Spiele werden am 7. September 2013 in Buenos Aires vergeben. Zuletzt hatten Winterspiele 2002 in den USA (Salt Lake City) stattgefunden, Sommerspiele 1996 in Atlanta.

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